Think different.
Nach 60 Jahren traf mein Vater seinen

Ich war gerade 10 Jahre alt, als mein Vater mir ein Rätsel stellte: “Ich habe drei Schwestern – und eine davon ist mein Mutter”. Ich kam nicht auf die Lösung und mein Vater klärte mich auf, dass meine Großeltern in Wirklichkeit meine Urgroßeltern sind. Meine leiblich Oma (Tante Irmgard) – bekam zwei Jahre nach Kriegsende von einem englischen Soldaten einen Sohn – mein Vater. Der Soldat musste zurück nach England, meine Oma war noch sehr jung – und so adoptierten meine Urgroßeltern meinen Vater.
60 Jahre lang war es der weiße Fleck in unserer Familienchronik. Wie sieht mein Großvater aus? Am 29. September, während der Geburtstagsfeier meines Vaters, entschloss ich mich (dank Google & Co), meinen Großvater ausfindig zu machen und anzurufen. An diesem Tag haben wir den Vater von Stefan Böhmer beerdigt, der plötzlich verstarb. Bei der Beerdigung reifte der Entschluss, endlich den Schritt zu wagen, meinen Opa zu treffen – bevor es zu spät ist …
Es war ein unvergesslicher Moment, als ich meinen Vater von den Geburtstagsgästen wegzog und ihm das Telefon in die Hand drückte mit den Worten: “Dein Vater ist am Telefon”. Nach fast 60 Jahren sprachen sie zum ersten Mal miteinander und sechs Wochen später flogen wir über London nach Cornwall, wo unsere Vorfahren herkommen: die HIGMANs.
In Padstow, ein malerisches Fischerdörfchen in Cornwall, wohnt John Michael Higman, 83, mit seiner Frau und seinem Sohn Richard. Richard ist glücklich mit Paula verheiratet und hat mir ihr einen sechs Monate alten Sohn – Michael.
In der Bildergalerie findet man von diesen drei Tage Impressionen à la Rosamunde Pilcher aus Cornwall, gemeinsame Bilder mit unseren neuen Verwandten und einige Wurzeln unserer Vorfahren. Über Jahrhunderte hinweg lebten die HIGMANs in Cornwall und Umgebung.
Die Bildergalerie wird 2007 erweitert – dann besucht Richard und seine Familie unseren Black Forest.
Die drei Tage in Cornwall zählen zu den wichtigsten in meinem Leben – meint “Thilo Higman”.
Networking im Internet liegt im Trend
Ich habe Einladungen zu zahlreichen Portalen bekommen, aber Xing ist das erste Social-Networking-Portal, das mich wirklich gefesselt hat und nun zu meinen Top 10-Websites gehört.
Was steckt hinter Xing? Ganz einfach: Die Idee, persönliche Netzwerke sichtbar und nutzbar zu machen. Jeder Benutzer pflegt eine private Kontakt-Webseite und eine Kontaktliste. Als Benutzer darf man außerdem nach bereits registrierten Usern suchen und kann sich anzeigen lassen, über welche Kontakte man mit der gesuchten Person in Verbindung steht. Außerdem gibt es natürlich Foren und Newsletter.
Was bringt es mir? Man trifft vor allem alte Bekannte, Klassenkameraden und (ehemalige) Kollegen. Längst vergessene Banden werden neu geknüpft, Lebensläufe neidisch studiert und Business-Kontakte aufgebaut. So konnte ich schon einige Praktikas mehr vermitteln und mit Apple-Freaks in den Foren Tipps austauschen. Eine Unimog-Business-Netzwerk habe ich auch schon initiiert.
Neugierig geworden? Meine Kontaktseite findet sich hier.

Da schaut man am Freitagvormittag ahnungslos aus dem Bürofenster und traut seinen Augen nicht. 50 Meter weiter steht ein Funmog, von dem ich nicht einmal wusste, dass er existiert. Kein Wunder, wurde er doch erst ein Tag zuvor einigen wenigen präsentiert. Unimog-Chef und Geburtstagskinder Martin Daum ließ es sich nicht nehmen und fuhr von Wörth mit 130 km/h persönlich den neuen Unimog auf U 500-Basis nach Untertürkheim. Dort stahl der Unimog allen die Show.
Aktion Wärme geben –
Gaggenauer Jugendliche helfen Mitmenschen in Not

Seit 1996 führen Gaggenauer Jugendorganisationen Aktionstage durch, um gemeinsam besonders Notleidenden zu helfen.
Gemeinsam engagieren sich die evangelische und katholische Jugend, das Jugend-Rotkreuz, die DLRG-Jugend, die Jugendfeuerwehr, die SMVen der Gaggenauer schulen, der Jugendgemeinderat, die Juso-AG Murgtal, der Stadtjugendring, Azubis von DaimlerChrysler, Behinderte der Lebenshilfe sowie Mitstreiter von terre des hommes, Caritas und dem Gaggenauer Jugendhaus für Obdachlose-Projekte, Landminenopfern in Kambodscha, für das Sozialzentrum für Behinderte in der polnischen Partnerstadt Sieradz und für Kinderprojekte in der Dritten Welt, Rumänien, Polen und in der Region.
Read the rest of this entry »
Sharm el Sheikh kannte ich nur aus dem Fernsehen. Ich war in Köln, um das Musical “Queen” anzuschauen, als in Sharm el Sheikh in einem Hotel Ende Juni eine Bombe hochging. Ich hätte nie gedacht, dass ich acht Wochen später in diesem Hotelkomplex Urlaub machen würde.

Meine Schwester wollte mit mir spontan in Urlaub, dabei kam ich gerade aus dem Madrid-Urlaub zurück. Erst nach der Buchung kam die Überraschung. Es war das Schwesterhotel, in dem die Bombe hochging. In Sharm el Sheikh war abgesehen vom hohen Polizeiaufkommen nichts mehr vom Anschlag zu sehen. Das zerstörte Hotel wurde durch eine hohe Mauer verdeckt.
Die Woche in Ägypten war sehr entspannend. Abgesehen vom Sonnenbrand, den man sich sofort vom Tauchen holt.
Die ersten Bilder sind nun online.
Wissenswertes & Anekdoten aus dem privaten und beruflichen Alltag – und manchmal auch aktuelles rund um Thilo Wessel